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7 wertvolle Tipps zum Schreiben der Masterarbeit

Sebastian Dächer
14.03.2018

Entsprechendes Training und Vorbereitung kommen häufig aus Mangel an Unterstützung und Zeit zu kurz. Doch weitaus stärker wiegt der falsche Eindruck über die Entstehung eines solchen Werkes. Tatsächlich unterliegt die Schreibarbeit einem ständigen Optimierungsprozess, während der Endabnehmer nur das fertige und durchdacht wirkende Resultat erhält.

So müssen auch erfahrene Professoren einige Hürden nehmen und kommen nicht über zeitfressende Korrekturen hinweg. Überforderung aufgrund einer scheinbar unmöglich zu befriedigenden Anspruchshaltung ist keine Rarität – und zugleich vollkommen unnötig. Die folgenden Tipps liefern wertvolle Unterstützung für ein strukturiertes und effektives Vorgehen.

1) Roter Faden als Grundlage

Tiefgreifende Themen können vor allem für Personen ohne langjährige Erfahrung in dem Bereich äußerst vereinnahmend wirken. Unabhängig vom angestrebten Umfang des Werks liefert eine gründliche Planung immer das Fundament einer erfolgreichen Arbeit.

Eine grobe Vorstellung über die Einteilung und Zuordnung der einzelnen Kapitel ist daher notwendig. Behlilflich bei der Einteilung der Kapitel ist die korrekte Gliederung der Masterarbeit. Die einzelenen Bestandteile der Masterarbeit lassen sich hier nachlesen.

Zu jeder Einheit gehört eine zumindest oberflächliche Einschätzung des beabsichtigten Wortaufkommens. Zusätzliche Stichwörter und Referenzen als Gedankenstütze helfen nach Schreibblockaden beim Wiedereinstieg.

2) Übertriebene Selbstkritik bändigen

Der Wunsch nach einer möglichst makellosen Leistung ist der Vater des Gedankens: Flache und unpräzise Formulierungen gehören schließlich in keinen niveauvollen Text im wissenschaftlichen Metier. Allerdings nimmt wie bei einem Bildhauer erst dank ständiger Überarbeitung das Werk seine finale Gestalt an.

Die Erstellung einer schnell verfassten, groben Grundfassung nimmt psychologischen Druck weg und liefert reichlich Ausgangsmaterial für spätere Eingriffe. Natürlich soll der logische Zusammenhang der zügigen Arbeitsweise nicht zum Opfer fallen. Sonst wäre der erste Durchgang letzten Endes nutzlos als spätere Basis für die Feinjustierung.

3) Schritt für Schritt dem Ziel annähern

Eine nachträgliche Überarbeitung des gesammelten Materials garantiert einen guten und logischen Lesefluss für spätere Betrachter. Auch in dieser Phase gilt zunächst eine gemäßigte Zurückhaltung bei den Qualitätsansprüchen. Der Weg zur endgültigen Version erfordert mehrfaches Kontrollieren und Neuausrichten von Inhalten.

Dazu gehören kreative Erholungspausen, damit die Konzentrationsfähigkeit nicht zu stark abfällt. Manchmal können mehrere Tage Auszeit dem Schreiber neuen Schwung bescheren. Ein rechtzeitiger Beginn ist dafür allerdings notwendig.


4) Ghostwriter bringen Licht ins Dunkel
Manche Themen besitzen eine hohe Komplexität und lassen die Hoffnung auf strukturiertes Arbeiten im Voraus schwinden. Ghostwriter-Agenturen dienen in solchen Fällen als hilfreiche Stütze und können relevante Themenbereiche zusammenfassend präsentieren. Das erleichtert die Selektion von wichtigen Inhalten und liefert einen festen Orientierungspunkt für die Masterarbeit.

5) Das Auge isst mit

Eine saubere Struktur in Sachen Präsentation ist ebenso wie die inhaltliche Ausrichtung von Bedeutung. Absätze zur rechten Zeit lockern den Text auf, ohne ihn zusammenhangslos oder irrelevant wirken zu lassen. Eine zu geringe Anzahl an Absätzen hinterlässt in Texten einen sehr undurchdachten und schwergängigen Eindruck.

6) Wissenschaftlicher Ausdruck

Während der Korrektur sollte die grobe Ausdrucksweise einem sachlichen und fundierten Stil weichen. Dies umfasst die strikte Vermeidung von umgangssprachlicher Wortwahl und Redewendungen. Klare Aussagen in einem neutralen Ton ohne blumige Auskleidung schaffen die notwendige Distanz zur alltäglichen Sprache. Kernaussagen sind in Hauptsätzen unterzubringen. Der Gebrauch der Ich- oder Wir-Perspektive gilt zudem als unseriös.

7) Gruppenarbeit als Motivation

Direktes Feedback hilft bei Unsicherheit weiter. Ein Zusammenschluss aus verschiedenen Studenten stärkt das Selbstbewusstsein. Gegenseitiges Lesen steigert die Motivation und führt zu einer besseren Ausarbeitung auf sprachlichem Niveau. Hinweise der anderen Leser liefern neue Inspiration und decken Schwachpunkte auf, die unter eigener Regie unentdeckt geblieben wären.


Bild: CC0 Creative Commons

 
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