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Zungenpiercing – Tipps um langfristige Zahnschäden zu vermeiden

Karolin Hartmann
06.06.2017

Zungenpiercing und die möglichen Folgen für die Zähne

Du überlegst schon lange dir ein Zungenpiercing stechen zu lassen? Dann solltest du unbedingt darauf achten nicht ständig mit dem Schmuck zu spielen, denn deine Zähne können dadurch sehr starke Schäden erleiden, wie zum Beispiel:

• Zahnverschiebungen (insbesondere an den Schneidezähnen)
• Verlust oder Abbrechen von Zähnen
• Abnutzung der Zähne und des Zahnschmelzes
• Empfindungsstörung durch Beschädigung des Zahnschmelzes

Vielen ist gar nicht klar, dass nicht immer nur das bewusste Spielen mit dem Schmuck Auslöser von Zahnschäden sein kann. Oftmals ist es auch das unbewusste draufbeißen beim Essen oder aber auch beim Sprechen. Die nachfolgenden Tipps und Tricks sollen helfen, die negativen Folgen möglichst gering zu halten:

Piercer mit Erfahrung

Da die Position des Piercings eine sehr wichtige Rolle spielt, sollte bei der Suche nach einem Piercer dessen Erfahrung im Mittelpunkt stehen. Oftmals haben weniger erfahrene Personen noch nicht das Gespür dafür entwickelt, wo die optimale Stelle für ein Zungenpiercing ist. Dabei ist es wichtig, dass es nicht zu weit vorne und vor allem mittig gestochen wird. Wichtig ist aber auch die Länge des Stabes. Natürlich ist aufgrund der auftretenden Schwellung der Stab am Anfang etwas länger, aber dieser kann nach der Abschwellung durch einen kürzeren Stab ausgetauscht bzw. der bestehende Stab kann gekürzt werden.

Der optimale Umgang mit einem Zungenpiercing

Wie schon erwähnt ist es am klügsten, grundsätzlich jedes „Spielen“ mit dem Schmuck zu unterbinden. Folgende Handlungen sollten, soweit möglich, ebenfalls unterlassen werden:

• "Nuckeln" - Kugel wird mit den Schneidezähnen festgehalten (Folge: Zahnverschiebung, Abbrechen von Zähnen und Zahnecken)
• "Klappern" - Piercing gegen die Innenseite der Zähne schlagen (Zahnschmelzabnutzung und Abbrechen von Zahnecken)
Am besten ist es, regelmäßig zum Zahnarzt zu gehen um Zahnschäden früh genug zu erkennen und um ggf. bei schwerwiegenden Schäden das Piercing sofort entfernen zu lassen. Es ist auch ratsam vor dem piercen eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen, damit im Fall einer Behandlung ein Teil der Kosten getragen wird.

Weitere Arten von Zungenpiercings und das richtige Material

Neben dem vertikal gestochenem Piercing gibt es auch noch das horizontal gestochene sowie das sogenannte Edge-of-tongue-Piercing, welches nur durch die Zungenspitze gestochen wird. In Bezug auf den Zahnschutz sind auch diese beiden nicht zu empfehlen, da in beiden Fällen die Kugeln direkt an den Zahninnenseiten anliegen und somit ähnliche Zahnschäden auftreten können wie bei einem normalen Zungenpiercing.

Allgemein empfiehlt es sich bei jedem Piercing im Mundraum auf PTFE (Kunststoff) zu setzen bzw. auf dieses Material umzusteigen. Dieses ist weicher als zum Beispiel Titan und schädigt somit die Zähne in einem viel kleineren Umfang.


Weitere Infos

http://www.piercingline.com/
 
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