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Gutscheine in der Gastronomie
Peter Hofmann21.07.2012
Gutscheine in der Gastronomie
Ein paar Gedanken zu Gutscheinbuch, Schlemmerblock & Ähnlichem.
Für wen ist das Angebot bei der heute vorherrschenden „Geiz ist Geil“ Mentalität Nimm Zwei Hauptgerichte und zahle nur das teurere von Beiden, nicht verführerisch. Damit und mit ähnlichen Slogans werben Anbieter von Gutscheinbüchern für die Gastronomie.
Was im ersten Schritt dazu gedacht war, Gastronomiebetriebe in einer Region durch begrenzte Anzahl von solchen Büchern bekannt zu machen, ist schnell dazu mutiert, dass hierbei versucht wird mit möglichst wenig Geld möglichst viel zu bekommen.
Was sich für einen Gast sich als hervorragende Gelegenheit darstellt, auch in der gehobenen Gastronomie preiswert zu einem tollen Hauptgang zu kommen stellt sich für den Gastronomen immer mehr als wirtschaftlicher Albtraum dar.
Steuerlich kann der Gastronom ausschließlich den Warenwert als Werbungskosten geltend machen. Alle anderen Kosten, die ein Gastronom pro Gericht hat, wie z.B. Kosten für Strom, Gas, Wasser, Versicherungen, Pacht, Personal, … zahlt er aus eigener Tasche. Nebenbei ist der Arbeitsaufwand für einen Gastronomen, der individuelle Speisen auf den Tisch bringt, hier den Wareneinsatz zu bewerten eenfalls erheblich.
Für einen Gastronom, der an solchen Aktionen teilnimmt, bleiben nur zwei Alternativen,
1. Die Qualität wird zurückgefahren
2. Die Preise müssen zur Kompensation der Kosten angehoben werden.
Beide Alternativen sind weder für den Gastronom noch für den Gast akzeptabel.
Für einen normalzahlenden Gast hat das übrigens noch den Effekt, das er als normalzahlender Gast die Gäste mitsubventioniert, die mit einem 2 für 1 Gutschein im Restaurant essen.
Ein paar Gedanken zu Gutscheinbuch, Schlemmerblock & Ähnlichem.
Für wen ist das Angebot bei der heute vorherrschenden „Geiz ist Geil“ Mentalität Nimm Zwei Hauptgerichte und zahle nur das teurere von Beiden, nicht verführerisch. Damit und mit ähnlichen Slogans werben Anbieter von Gutscheinbüchern für die Gastronomie.
Was im ersten Schritt dazu gedacht war, Gastronomiebetriebe in einer Region durch begrenzte Anzahl von solchen Büchern bekannt zu machen, ist schnell dazu mutiert, dass hierbei versucht wird mit möglichst wenig Geld möglichst viel zu bekommen.
Was sich für einen Gast sich als hervorragende Gelegenheit darstellt, auch in der gehobenen Gastronomie preiswert zu einem tollen Hauptgang zu kommen stellt sich für den Gastronomen immer mehr als wirtschaftlicher Albtraum dar.
Steuerlich kann der Gastronom ausschließlich den Warenwert als Werbungskosten geltend machen. Alle anderen Kosten, die ein Gastronom pro Gericht hat, wie z.B. Kosten für Strom, Gas, Wasser, Versicherungen, Pacht, Personal, … zahlt er aus eigener Tasche. Nebenbei ist der Arbeitsaufwand für einen Gastronomen, der individuelle Speisen auf den Tisch bringt, hier den Wareneinsatz zu bewerten eenfalls erheblich.
Für einen Gastronom, der an solchen Aktionen teilnimmt, bleiben nur zwei Alternativen,
1. Die Qualität wird zurückgefahren
2. Die Preise müssen zur Kompensation der Kosten angehoben werden.
Beide Alternativen sind weder für den Gastronom noch für den Gast akzeptabel.
Für einen normalzahlenden Gast hat das übrigens noch den Effekt, das er als normalzahlender Gast die Gäste mitsubventioniert, die mit einem 2 für 1 Gutschein im Restaurant essen.
Weitere Infos
http://www.wongar-sb.de
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Kommentare
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schrieb am 09.08.2012:
Richtig! Da bleibt dem Verbraucher nur eins: Gastronomie / Lokale mit der sogenannten der von Ihne genannten "Gutscheinmentalität" meiden! Gleiches gilt übrigens für die XXL Freßtempel mit zweitellergroßen Schnitzel, fünfstöckigen Burgern und Pizzen so groß wie Wagenräder. Einfach nur ekelhaft. Aber die Gesellschaft will sich anscheinend zu ihrem Nachteil gerne verändern. Die Hauptsache es kostet wenig und man bekommt viel, Am Besten will jeder alles wen es nichts kostet. Zum Beispiel beim Saarspektakel 2012. Da konnte mann für Lau mit den Booten des THW, des WSA und der Bundeswehr "kostenlos" fahren. Die Leute standen hierfür bis zu einer Stunde in den beidseitig der Saar gebildeten Menschenschlangen um mit der Fähre über den Fluss zu gelangen. Über die Brücke, deren Nutzung ja auch kostenlos ist, braucht man 5 Minuten. Das hat mit Geiz nichts mehr zu tun, das ist einfach nur Dummheit.
Richtig! Da bleibt dem Verbraucher nur eins: Gastronomie / Lokale mit der sogenannten der von Ihne genannten "Gutscheinmentalität" meiden! Gleiches gilt übrigens für die XXL Freßtempel mit zweitellergroßen Schnitzel, fünfstöckigen Burgern und Pizzen so groß wie Wagenräder. Einfach nur ekelhaft. Aber die Gesellschaft will sich anscheinend zu ihrem Nachteil gerne verändern. Die Hauptsache es kostet wenig und man bekommt viel, Am Besten will jeder alles wen es nichts kostet. Zum Beispiel beim Saarspektakel 2012. Da konnte mann für Lau mit den Booten des THW, des WSA und der Bundeswehr "kostenlos" fahren. Die Leute standen hierfür bis zu einer Stunde in den beidseitig der Saar gebildeten Menschenschlangen um mit der Fähre über den Fluss zu gelangen. Über die Brücke, deren Nutzung ja auch kostenlos ist, braucht man 5 Minuten. Das hat mit Geiz nichts mehr zu tun, das ist einfach nur Dummheit.
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