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Wassertaxi Saarbrücken

Günter Emmer
06.01.2011

Leserbrief zu allen Artikeln 2010 „Wassertaxi“ und ins Besondere der Neujahresgruß von Peter Strobel

Alles ist machbar! Mach- und finanzierbar wäre auch der Umzug des Saarlandes auf den Mond. Man könnte dann hier auf der Erde Konkurs anmelden und auf dem Mond eine neue Stadtmitte am Fluss bauen. Ohne Autobahn und Hochwasser! Das Geld welches man hier dann spart könnte man dann dort evtl. sinnvoller ausgeben?
Jetzt sagt man auch laut was ich in meinem Leserbrief vom 16. Juli schon befürchtet hatte: Der Steuerzahler soll das finanzieren, durch einen Bundeszuschuss! Was soll das denn? Auf der einen Seite bricht die Infrastruktur in Deutschland zusammen und auf der anderen Seite wird Geld sinnlos verwendet? Angesichts der Tatsache das in Saarbrücken die Bäder wegen Geldknappheit geschlossen werden sollen, kein Geld mehr für das Staatstheater, Stadtmitte am Fluss, Schulen, KITAS, Straßenreparaturen usw. usw. vorhanden ist, kommt die nächste Wahnsinnsidee, welche der Steuerzahler, also wir alle, obwohl in der Studie ja beschrieben ist, dass sich das von alleine nicht rechnet, aufbringen soll! Uns erzählen die Politiker wir müssen sparen, bis 67 arbeiten, haben als Mittelständler Existenzängste und dann soll ich das alles mitfinanzieren?
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Britz: Ihr Neujahrsempfang steht unter dem Motto “Förderung des Saarbrücker Mittelstandes“. Hoffentlich unterstützen Sie dieses Projekt nicht mit unseren Steuergeldern.
Sofern jemand sein Geld verbrennen will ist das O.K., aber wenn die Saarbahn schon rote Zahlen einfährt, woher sollen denn die Fahrgäste für einen wirtschaftlichen Betrieb des Wassertaxis herkommen? Man entzieht nicht nur Bussen und Bahn die Fahrgäste, sondern auch privaten Unternehmen und das soll noch mit weiteren Steuergeldern gefördert werden, sodass sich diese vom Steuerzahler unterstützten Betriebe gegenseitig noch mehr Konkurrenz machen? Woher sollen denn die Fahrgäste kommen? Wer möchte sich hier ein Denkmal setzen? Weder Herr Ochs, Herr Latz, Hr.Strobel, Hr.Mörsdorf oder sonstige Politiker, welche dieses Projekt für gut halten, haben bisher mein Gespräch gesucht! Ich kenne jemanden der gerne Schiffe verkaufen würde! Ein Wassertaxi welches sich an der Saarschleife, in Berlin oder auch aktuell in Hamburg nicht rechnet, soll hier funktionieren? Wir haben hier nicht annähernd die Menge an Touristen wie Hamburg, oder? Jeder Taxifahrer (hat der alle 15 Minuten Fahrgäste?) und Fahrgastschiffer im Saarland würde sich über einen Umsatz von 500000 € freuen, welches Herr Ochs allein für die Betriebskosten des Wassertaxis berechnet hat! Im August hat man mir von der Stadtverwaltung wegen des Zustandes der Fahrgastschiffsanlegestelle an der Kongresshalle gesagt: „Die Stadt hat für wichtige Unterhaltungsmaßnahmen, geschweige für Erneuerungen kein Geld“ (dort legen seit Jahren Flusskreuzfahrtschiffe an!)! und nun hat Frau Dahms Geld für sechs neue Anleger?
Wie skrupellos geht man mit Steuergeldern um? Dürfen Politiker das? Die Gedankengänge mancher Staatsvordenker kann ich beim besten Willen nicht mehr begreifen und weiß auch nicht wen ich das nächste Mal noch wählen soll?
Bürger wehrt euch gegen die Verschwendung unserer schwer erarbeiteten Steuergelder!

Günter Emmer
Geschäftsführer Saarbrücker Personenschiffahrt Günter Emmer GmbH


Weitere Infos

http://www.saarbruecker-personenschiffahrt.de
 
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