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Hart am Limit
5 März 2016, 22:33
„Hart am Limit“ ist ein Reality-Spiel, an dem nur ganz hartgesottene Zeitgenossen teilnehmen können.
Es wird vorzugsweise von Männern gespielt, die ständig ihre Grenzen ausloten müssen, um sich selbst zu spüren und zu beweisen, dass sie ein echter Mann sind.
Das Spiel wird in allen erdenklichen Lebenssituationen gespielt und beginnt schon morgens früh nach dem Aufstehen.
Statt den Wecker so zu stellen, dass er in Ruhe frühstücken könnte, wacht der Spieler lieber „Hart am Limit“ auf, d.h. genau so, dass er gerade noch pünktlich den Zug zu seiner Arbeitsstelle erreicht, ohne sich die Zähne geputzt oder gefrühstückt zu haben.
Sollte der Spieler ein Kraftfahrzeug besitzen, wird er „Hart am Limit“ losfahren, d.h. genau so, dass er nur unter Einsatz der Lichthupe und mit Vollgas seine Arbeitsstelle erreichen kann.
Am Arbeitsplatz angekommen, wird er sich sofort „Hart am Limit“ in sein Tagewerk stürzen. Mit seinen Arbeitskollegen unterhält er sich „Hart am Limit“, also laut, schnell und aggressiv und bittet man ihn um einen Gefallen, wird er diesen „Hart am Limit“ verwehren.
Nach der Arbeit wird er so schnell wie möglich zu seinem Feierabendsport rasen, in der Regel ist das eine „Hart am Limit-Sportart“ wie etwa Squash, Basejumping, Triathlon oder Freeclimbing, auf keinen Fall etwas Entspannendes, denn der Sport dient nur dazu, die Adrenalinproduktion des Spielers auf einem möglichst hohen Level zu halten. Nach dem Sport wird er dann „Hart am Limit“ ein paar alkoholische Getränke zu sich nehmen. Seine Trinkgeschwindigkeit ist enorm, er wird versuchen, seinen Pegel vom Vortag um mindestens ein halbes Promille (aber dafür in kürzerer Zeit) zu überbieten.
Ziemlich abgefüllt wird der Spieler dann am Besten mit dem eigenen Auto „Hart am Limit“ nach Hause rasen, um sich in sein „Hart am Limit“-Bett zu legen.
In seinem jährlichen „Hart am Limit“-Sommerurlaub fährt er nach Hawaii, um am Ironman-Triathlon teilzunehmen oder er umsegelt das Kaphorn in einem Schlauchboot. Spätestens mit 50 ist der Spieler dann so ausgepowert, dass er, ohne je einen Preis gewonnen zu haben, an einem Herzinfarkt, einem Gehirnschlag oder einfach nur an Erschöpfung stirbt.
Ist es das wert?


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