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Lasst Barabas frei!
24 Mai 2012, 20:31

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Lasst Barabas frei!

"Lasst Barabas frei, ihr scheiß Bullen". So würden sie heute noch schreien. Aber, nach 2000 Jahren hat der Kampf zwischen Weisheit und Volltrottel endlich begonnen.
Hm, obwohl ... wenn ich mich so an die Hetzjagd auf den Ex-Bundespräsident Wulff erinnere ... hm?
........
Napoleon sagte einmal:
Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das Deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde.
........
Sind wir Deutschen wirklich so dumm? Hatte Napoleon Recht? Und ist das noch heute so?

Haben wir uns wirklich geändert? Man nenne mir einen Grund, warum ich das annehmen sollte. Mit Sicherheit gibt es Politiker, Wirtschaftsbosse, Mitmenschen um uns herum, die mehr auf dem Kerbholz haben als Herr Wulff. Und dennoch musste er weg. Er musste weg, weil er unbequem wurde und weil man einen zweckmäßigeren Bundespräsident brauchte. Auch sein Vorgänger war nicht im Amt geblieben. Warum?

Würden wir heute immer noch auf Hetzreden reagieren und die Freilassung des Barabas fordern? Ja, das würde ein Großteil der Bevölkerung tun. Leider, es ist so. Aber, wie lange noch? Wir lernen dazu. Wir lernen durch das Internet dazu. Wir lassen uns nicht mehr so leicht manipulieren.

Aber, leider geht nicht nur die Schere zwischen arm und reich weit auseinander; sondern auch die Schere zwischen Weisheit und Unwissenheit. Und, je mehr wir durch das Internet voneinander lernen, um so mehr stehen einige Unbelehrbare immer dümmlicher da.

Während in einer Gemeinde Sporthallen, Bushaltestellen oder andere öffentliche Einrichtungen und Plätze mühsam von „Gesellschaftlich wertvollen Menschen“ verschönert werden, schlagen andere, - ich spare mir jetzt die Beschreibung - alles wieder kaputt.

Aber es gibt auch „intelligente Menschen“, die mit ihren Vuvuzelas die Menschen weg blasen, die Napoleon in seinem Zitat beschrieben hat.

Und wieder die Frage: „Würden wir Barabas Freilassung fordern?“ Haben wir uns in 2000 Jahren geändert? Es gibt immer Ausnahmen. Das wird auch in der Bibel ständig beschrieben. Es gab auch im zweiten Weltkrieg Ausnahmen. Aber – und diese Frage stelle ich mir ernsthaft – wer von den Nachkommen dieses Krieges, glaubt sich zu diesen Ausnahmen zählen zu dürfen?

Mit Vorurteilen sind wir Deutsche immer schnell zur Hand.
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Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil!
Albert Einstein.
....

Ja, auch Albert Einstein wusste dies. Es sind 2000 Jahre vergangen, seit Barabas. Wir haben unsere Geschichte, wir haben die Bibel, Sagen und Legenden. Wir haben Märchen, Mythen, alte Schriften. Haben wir je etwas daraus gelernt?

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Die Zeit wird kommen, in der sich unsere Nachkommen wundern, dass wir so offenbare Dinge nicht gewusst haben.
Lucius Annaeus Seneca, römischer Dichter und Philosoph
(4 v. Chr. – 65 n. Chr.)
........

Wird die Zeit wirklich kommen? Wenn wir jetzt nichts lernen – bei den Möglichkeiten die wir jetzt haben – werden wir es nie lernen und unserem sicheren Untergang entgegen gehen.

Also müssen die Menschen für Weisheit kämpfen, die dies alles erkennen. Diese Menschen bilden den Fels, auf dem die Zukunft erbaut werden kann.

Und es wird schwer sein, die Leute mit zu reisen, die sich für gebildet halten und gerne den Lehrer spielen. Zum Beispiel auch im Glaube.

Schließe die Augen und sei gläubig!
Öffne die Augen und erlange Erleuchtung!

Aber das ist sehr schwer. Es ist so, als würde man aus dem Koma erwachen. Darum kann es nicht jeder. Aber versuchen kann es jeder. Auch mit kleinen Schritten, kommt man ans Ziel.

Aktualisierungen zu den Texten, auf den Seiten www.janson-ruediger.de "Gottes Big Brother Show"

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