Mit allen Sinnen genießen
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Wandern und genießen
15 Juli 2009, 17:31

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Es macht richtig Spaß.
Ständig kommen neue Premiumwanderwege im Saarland hinzu.
Inzwischen sind es fast 40!

Wir stellen einen nach dem anderen vor und zwar in unserer großen Serie "Wandern und genießen" in der Donnerstagbeilage "treff.region" der Saarbrücker Zeitung.

Jetzt war gerade der Hüttenwanderweg St. Ingbert an der Reihe, der passt ganz besonders zum Thema. Denn da kann man wandern und ausgiebig genießen.

Eine ganze Handvoll (vor allem am Wochenende) bewirtschafteter Hütten liegen am Weg.
Hier ist unser Bericht.

Wandern ist „in“. Die Bewegung in der Natur macht Spaß, ist gesund und hält fit. In unserer Region gibt es viele attraktive Wanderwege. Und auch das kulinarische Angebot kann sich sehen lassen. Schön, wenn man beides verbinden kann, so wie auf dem Hüttenwanderweg St. Ingbert. Zu unserer Serie „Wandern und genießen“, unterstützt von der Tourismuszentrale Saarland (TZS), erscheint im Herbst ein Buch im Gollenstein Verlag Merzig.
Das ist keine Tour für Kalorienzähler. Beim Auf und Ab zwischen Weihern, Quellen und Brunnen werden zwar einige Kalorien verbraucht – doch in den Hütten kann man sich das locker wieder drauf schaffen. Ein Pils hier, ein Weizen da, deftige Erbsensuppe, ein knuspriges Grillwürstchen, ein leckeres Stück Kuchen – der Verlockungen gibt es gar viele. Kaum sind wir am Historischen Waschhaus gestartet und haben die ein wenig versteckten, rund 200 Jahre alten ehemaligen Fischteiche aus der Barockzeit im idyllischen Laichweihertal entdeckt, lädt auch schon die erste Hütte ein. Fast am Ende des Tales sind noch zwei Angelweiher in Betrieb: Hier ist der ASV Oberwürzbach zu Hause, zwischen den Weihern liegt die Vereinshütte des Angelportvereins mit Sitzmöglichkeiten und großem Schwenker.
Dahinter geht's steil bergauf. Ein Pfad schlängelt sich hoch zum Eichertsfelsen, einem Bundsandstein-Naturdenkmal. Durch schönen Mischwald (Buchen, Eichen, Fichten, Kastanien) wandern wir hinauf zu einem Wegkreuz auf dem Bergkamm, überqueren den asphaltierten Weg und erreichen bergab die Schopphübelhütte der Hasseler Wander- und Naturfreunde. Die Speisekarte verspricht deftige Kost: Schmalzbrot, Schinken, Käse, Hausmacher - und die süße Spezialität des Hauses ist Bienenstich. Wir probieren die Erbsensuppe mit Wurst – das schmeckt fast wie zu Hause und gibt Kraft für den weiteren Weg. Der führt erstmal auf der Asphaltstraße bergab nach Hassel in ein lang gezogenes Tal mit Wiesen, Weiden und Pferdekoppeln. Dort kann man rechts zur Kahlenberghütte abbiegen und eine kleine Schleife drehen. Es lohnt sich: Der tolle Blick reicht bei gutem Wetter bis ins Nordsaarland. Im Tal führt der breite Weg weiter an Weiden vorbei und hoch zum Wanderparkplatz Hochscheid. Hier halten wir uns links bergauf durch den Wald Richtung Hochscheid. Unterwegs steigen wir zu zwei wildromantisch gelegenen Brunnen hinab: den Christkönigsbrunnen und den Horstenbrunnen – zwei stille, beschauliche Fleckchen mitten im Wald.
Danach geht es auf dem breiten Weg weiter, am Hainbuchenbrunnen vorbei und hoch aufs Feld, von wo wir schon rechts oben den Hof Hochscheid sehen. In dem Demeterhof mit Wanderhütte und schönem Biergarten legen wir eine größere Pause ein, lassen uns ein Leberwurstbrot, Nudeln mit Tomatenhackfleisch-Sauce, Bier, Kaffee und ein leckeres Stück Käsekuchen schmecken – natürlich alles Bio!
Weiter geht die Tour durch das Hofgelände talwärts. Am Waldrand zieht der Weg rechts an einer riesigen Wiese vorbei, taucht in den Wald ein und stößt bald auf die Weidenberghütte mit gutem Blick tief ins Tal auf Reichenbrunn. An der Hütte zweigt rechts ein Waldpfad ab, wir passieren einen alten schiefen Grenzstein mit Abtstab. Jetzt steigen wir steil bergab, stoßen auf einen breiten Forstweg und erreichen bald die ersten Häuser von Oberwürzbach. Ein Stück geht's über die Hauptstraße, links ins Langental hinein und über einen Kreuzweg, am Martin-Sprengard-Brunnen vorbei hoch zur Lourdes Grotte. Dann ziehen wir bergan weiter zur Hütte des Wandervereins Frohsinn Oberwürzbach. Über dem Ort durch den Wald, am Friedhof vorbei, geht's ins Laichweihertal und zurück zum Waschhaus.

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