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Wandern und genießen
3 November 2008, 09:41

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Wandern ist "in". Die Bewegung in der Natur macht Spaß, ist gesund und hält fit. Im Saarland und den angrenzenden Regionen kann man reizvolle, abwechslungsreiche Touren unternehmen. Unsere Region ist aber auch ein Genießerland. Essen & Trinken haben einen hohen Stellenwert. Schön ist es, wenn man beides verbinden kann. In der Serie "Wandern und genießen" stellen wir, unterstützt von der Tourismuszentrale Saarland, in der SZ-Beilage "treff.region" einmal im Monat attraktive Wanderwege und von uns ausgesuchte und getestete Gastronomiebetriebe vor.
Zum Beipsiel den Tiefenbachpfad bei St. Wendel.

Ein herrlicher Spätsommer-Samstag. Blauer Himmel, Sonnenschein. Diesmal machen wir es umgekehrt: Erst essen, dann wandern. Wir lassen das Frühstück zu Hause ausfallen und stärken uns im Wendelinushof. Die Werkstatt für behinderte Menschen der Lebenshilfe mit Hofladen, Hofküche und Gärtnerei bietet für wenig Geld gute regionale Spezialitäten und Hausmannskost an. Im Restaurant mit dem Wintergarten oder bei schönem Wetter auf der Terrasse und im Biergarten ist immer was los, die Küche genießt zu Recht einen guten Ruf. Wir verputzen eine Wurstplatte und einen hausgemachten Fleischsalat – dann geht's los. Vom Hof aus überquert man die Landstraße und steigt hoch Richtung Bosenberg, der Weg ist stets gut ausgeschildert. Am Waldrand geht es um den 485 Meter hohen Berg herum, wir genießen schöne Ausblicke, erst auf die Stadt St. Wendel, dann auf das Umland mit grünen Wiesen, Wald, sanften Hügeln und dem Schaumberg in der Ferne. Dann wird der Weg zum Pfad, führt in den Wald und über Treppen und Stege durch ein Kerbtal hoch – bis zu einem alten Steinbruch. Ein stiller, mystischer Ort, wildromantisch zugewachsen, ganz schmal der Pfad. Wenig später kommen wir an den mächtigen Leitersweiler Buchen vorbei, die knorrigen, rund 250 Jahre alten Riesenbäume laden zur Rast ein. Nach einem schönen Blick auf Leitersweiler und den Hunsrück biegen wir ins Tiefenbachtal ein, folgen dem Bachlauf, verschnaufen am Bergmannsbrunnen. Dann verlassen wir den Tiefenbach, queren erneut die Landstraße und steigen hoch zum Fledermauskopf, wo man wiederum eine prächtige Fernsicht hat. Einmal bis zum Schaumberg und auf der anderen Seite ins bäuerliche Ostertal. Weiter geht's durch reizvolle Kerbtäler, an idyllischen Fischweihern vorbei und schließlich im Bogen zurück zum Wendelinushof. Eine abwechslungsreiche Strecke durch das Land des heiligen Wendelinus ist das, mit stillen, verwunschenen Tälern, unberührten Naturdenkmälern, reizvollen Auf- und Abstiegen über schmale Pfade, Brücken und Treppen – und immer wieder schönen Fernsichten. Vom Deutschen Wanderinstitut wurde der Tiefenbachpfad mit 74 Erlebnispunkten bewertet, ein großartiges Ergebnis.



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