Wikipedia sagt hierzu:
"Online-Communities entwickeln sich vor allem dann erfolgreich, wenn ihre treibende Kraft nicht die Marketingidee eines Unternehmens ist, sondern sie aus sich selbst, also den Wünschen der Gemeinschaft zu wachsen verstehen."
( http://de.wikipedia.org/wiki/Online-Community )
Wenn die "Saarland Community" solch eine "Online Community" ist (oder sein sollte), dann frage ich mich: Wo sitzt denn die sogenannte "treibende Kraft"?
Meiner Meinung nach, sollten solche "Gruppierungen" ein gemeinsames Ziel verfolgen -- wenn nichts gemeinsam angestraebt wird, sehe ich kein Grund von einer Community (Gemeinschaft) zu reden.
Vielleicht kann mir jemand das erklären?
:) nmw |
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Kommentare zu diesem Eintrag
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homburger (24.08.2007)
Vielleicht braucht das gemeinsame an der Gemeinschaft aber auch nichts BESONDERES zu sein.
Z.B. könnte es durchaus ausreichen, wenn das gemeinsame so etwas ist wie: sich über saarländische Sachen / Angelegenheiten sich auszutauschen. Wenn man die Talkboxen anschaut, dann erkennt man, dass "Party & Events" sehr viel Aktivität aufweist. Meiner Meinung nach wäre es ausserdem gut, wenn die User (in Anlehnung an die "treibende Kraft" im Wikipedia-Zitat) entscheiden könnten, welche Kategorien angelegt werden sollten. Oder vielleicht könnten die neuesten Beiträge der Nutzer mehr im Vordergrund stehen. Zur Zeit scheint es ziemlich schwierig zu sein, herauszufinden was denn "los" ist (abgesehen von http://community.sol.de/blog/show.phtml?cbID=13804 ;)
homburger (23.08.2007)
Ich MAG dies:
"Eine Online-Community (Netzgemeinschaft) ist eine Gemeinschaft von Menschen, die sich via Internet begegnet und austauscht."
Es gibt einige Leute, die von "Wisdom of the Crowds" und/oder "Wisdom of the Mobs" reden -- also die WEISHEIT der MASSEN. Ich begegne solche Analysen mit der "Weisheit der Sprache": Leute BEGENEN sich, da sie dieselbe Sprache sprechen -- sich mit Wörtern verständigen, die sie mehr oder weniger gleichermassen verstehen.
Z.B.: sie benutzen den Begriff: "Online Community" -- und der bedeutet ... ?
Aber dazu sollte ich auch noch sagen: Ich glaube Menschen sind doch frei Ihre eigenen "Sprachgebrauch" selber zu definieren. Wenn dieser Sprachgebrauch aber zu eigenartig wird, dann kann man kaum noch von einer allgemein üblichen Sprachgebrauch reden -- dannist das eine Fachsprache, Jargon, oder im Grenzfall vielleich sogar eine "Eigensprache".
Im Internet sind bereits über 1 Milliarden Menschen miteinander verbunden -- aber es bilden sich nichtsdestotrotz viele kleinere Sprachgemeinschaften -- vielleicht sogar so viele Gemeinschaften, wie es Websites gibt (zur Zeit etwa 125 Millionen).
Jede Website kann ihre eigenen "Sinn" haben. Ich meine: Eine "sinnlose" Website ist weniger interessant als eine "sinnvolle".
Oder net?
:) nmw