Mit dem Rad unterwegs
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Dein Kommentar: Mit dem Rad durchs idyllische Niedtal

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Rehlingen-Siersburg. Das idyllische Niedtal lädt nicht nur Wanderer zu einer Erkundungstour ein. Auch als Radfahrer lässt sich das eindrucksvolle Tal genießen. Der knapp über 20 Kilometer lange Niedtal-Radweg ist die ideale Route für die ganze Familie.
Als Startpunkt empfiehlt sich der Wanderparkplatz an der Niedmündung an der L170 kurz hinter Rehlingen. Um zum Radweg zu gelangen, muss zunächst die Landstraße überquert werden. Hier ist Vorsicht geboten, denn die Autos fahren dort sehr schnell. Der Radweg beginnt als Waldweg entlang der Nied und führt zunächst bis nach Siersdorf. An der ersten Kreuzung hat man die Wahl: entweder man biegt nach rechts oder links ab. Es ist praktisch egal, welche Richtung man wählt. Da es ein Rundweg ist, kommt man am Ende genau an dieser Kreuzung wieder an.
Wer den Weg nach links wählt, muss genau aufpassen. Durch Siersburg ist der Radweg eine Weile nicht ausgeschildert. Die Strecke ist dennoch einfach zu finden: Einfach der Hauptstraße nach, am Campingplatz vorbei und dann nach rechts zur Niedtalhalle. Dort quer über den Parkplatz fahren und den kleinen Waldweg bis auf den angezeigten Radweg. Danach wird es richtig gemütlich. Der Niedtal-Radweg ist in weiten Teilen eben. Die Strecke schlängelt sich entlang der Nied durch das sanfte, hügelige Niedtal. Das Auge erlabt sich an viel sattem Grün, eine Radtour für die Seele.
Doch nach der Hälfte gibt es auch für die Waden viel zu tun. Denn dann warten einige tückische Steigungen. Da die Strecken nicht stark befahren sind, können Untrainierte aber auch einfach ein Stück schieben. Zuerst geht es ab der Wackenmühle über 1,2 Kilometer in Serpentinen bergauf. Ober angekommen belohnt ein herrlicher Blick ins Niedtal. Nach einer Talfahrt nach Niedaltdorf dient ein Besuch der rund 7000 Jahre alten Naturtropfsteinhöhle als Verschnaufpause.
Hinter Niedaltdorf beginnt ein langsamer Aufstieg entlang der französischen Grenze bis nach Frankreich hinein. Auf der Hälfte der Strecke gibt es einen hübschen, überdachten Rastlatz, ideal für ein Picknick. Wer die Steigung, ob fahrend oder schiebend, geschafft hat, der darf nicht nur den kühlen Waldweg genießen, sondern vor allem die Talfahrt gen Saarland.
Der Rest der Strecke mitten durch das Niedtal bleibt weitgehend eben. Idyllisch ist es bis zum Ende. Als krönender Abschluss der Tour lohnt ein Abstecher auf die Siersburg, kurz bevor es zurück zum Parkplatz geht.